Donnerstag, 17. März 2022

Dekret aus Rom für morgen erwartet: 10 bis 15 Cent weniger an der Zapfsäule

Die Treib- und Brennstoffpreise zu senken, ist das Ziel eines Dekrets, das der Ministerrat in Rom am morgigen Freitag verabschieden will. Auf technischer und politischer Ebene ist bereits seit längerem darüber diskutiert worden. An der Zapfsäule soll das dem Verbraucher eine Ersparnis von 10 bis 15 Cent pro Liter bringen.

Preisschock an der Tankstelle: Mit der Senkung der Verbrauchssteuer auf Benzin und Diesel will Rom die Teuerung etwas abfedern. - Foto: © ANSA / ANSA/MASSIMO PERCOSSI

Die Verbrauchssteuer auf Benzin und Diesel soll gesenkt werden (STOL hat mehrfach berichtet).

Minister Roberto Cingolani hat am Mittwoch im Senat die Maßnahmen vorgestellt. „Da die Mehrwertsteuereinnahmen aufgrund des unvorhergesehenen Preisanstiegs gestiegen sind, können sie zur ,Senkung der Verbrauchsteuern und damit des Endpreises‘ für Benzin und Diesel verwendet werden, ohne dass die geplanten jährlichen Einnahmen sinken.“ Die von Cingolani vorgestellte Lösung dürfte dazu beitragen, den Kraftstoffpreis an der Zapfsäule um 10 bis 15 Cent pro Liter zu senken.

Auch die stellvertretende Wirtschaftsministerin, Laura Castelli, bestätigte den Kurs der Regierung. Die höheren Mehrwertsteuereinnahmen, die sich aus der Verbreiterung der Steuerbemessungsgrundlage ergeben, würden im Wesentlichen zur Senkung der entsprechenden Verbrauchsteuer und damit zur Senkung des Endpreises verwendet.

Die Verbrauchssteuern, die so genannten Akzisen, wurden zur Bewältigung von Notfällen eingeführt: Wir zahlen damit noch immer für den Abessinienkrieg, die Vajont-Katastrophe und das Erdbeben in den Abruzzen. Warum, das erfahren Sie hier.

kn

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