Es war die Parteiobfrau, die Demanega als neuen Generalsekretär vorgeschlagen hatte. Und es war Mair, die das neue Gesicht in der Führung der Südtiroler Freiheitlichen am Montagvormittag in Bozen der Presse vorstellte.Seit 2007 Landessprecher der Freiheitlichen JugendJung sei er, neugierig und begeistert ebenso: Michael Demanega ist nach eigenen Angaben schon seit langem überzeugter Freiheitlicher. Mit 21 Jahren wurde er Landessprecher der Freiheitlichen Jugend. Fünf Jahre lang war er in dieser Position tätig.Mit dem Amt des Generalsekretärs sehe er nun die Gelegenheit, tatkräftig die Partei zu unterstützen, so der 26-Jährige.„Werde mich bemühen, Ulli Mair den Rücken freizuhalten“„Ich werde versuchen, der Parteiobfrau den Rücken freizuhalten“, so Demanega auf der Pressekonferenz am Montag. Das Bindeglied zwischen Mitgliedern, Ortsgruppen und Vorstand wolle er in Zukunft bilden und Mair Arbeit abnehmen, wo er nur könne.Gestärkt durch den „begeisterten, jungen Burschen“ (Pius Leitner) in der Führungsetage wollen sich die Freiheitlichen nun für „das Superwahljahr 2013“ (Demanega) bereit machen. Angesichts der „orientierungslosen Volkspartei“ will man für frischen Wind sorgen, so der Absolvent in Bauingenieurwesen an der Universität Trient.Ein demokratischeres Südtirol, eine einheimischenzentrierte Einwanderungspolitik und der Freistaat Südtirol stünden dabei, wie gewohnt, auf dem Programm der Blauen.Leitner: „In Südtirol wenig junge Menschen, die so viel verstehen wie er“Und während sich der neue Generalsekretär, der ebenso Mitglied der Schützenkompanie Salurn ist, etwas Geduld wünscht, um sich einzuarbeiten, ist Pius Leitner überzeugt: „Ich wage zu behaupten, dass es in Südtirol wenige junge Menschen gibt, die die Südtiroler Politik so verstehen wie er“, so der langjährige Parteiobmann. „Wir wissen, was wir an ihm haben. Er weiß, was er will.“„Und fesch ist er auch“, fügte Parteiobfrau Ulli Mair hinzu.pg