Donnerstag, 30. Juli 2020

Demokratische Partei stellt ihre 31 Kandidaten vor

Unter dem Motto „Die sichere Kraft“ wirbt die Demokratische Partei um Wählerstimmen. 31 Kandidaten werden in den Ring geschickt. An der Spitze steht Landessekretär und Gemeinderat Alessandro Huber. „Wir wollen die erfolgreiche Arbeit der letzten Jahre fortführen“, sagt er.

Die Demokratische Partei hat gestern einige ihrer   Kandidaten für die Gemeinderatswahl vorgestellt. Mit dabei war auch Bürgermeisterkandidat Renzo Caramaschi (Bildmitte).
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Die Demokratische Partei hat gestern einige ihrer Kandidaten für die Gemeinderatswahl vorgestellt. Mit dabei war auch Bürgermeisterkandidat Renzo Caramaschi (Bildmitte). - Foto: © demokratische partei
Auf dem Hügel der Weisen im Firmian-Park stellte die Demokratische Partei gestern ihre Kandidaten vor. Bereits bekannt ist, dass man den amtierenden Bürgermeister Renzo Caramaschi unterstützen wird. Der bedankte sich gestern dafür.

10 Punkte haben sich die 31 Kandidaten und der Listenführer Alessandro Huber auf ihre Fahnen geschrieben. „Wir sind der Meinung, dass die letzten Jahre eine positive Entwicklung für die Stadt gebracht haben“, sagt Huber. An Bewährtem wolle man festhalten, Neues in die Wege leiten. Die Themen Mobilität, Soziales, Nacht- und Zusammenleben, Kultur und Sicherheit will man auch in Zukunft am Radar haben.

„Die bereits auf den Weg geschickten Umfahrungsprojekte müssen schnellstmöglich Realität werden“, erklärt der Listenchef. Zudem möchte die Partei dafür sorgen, dass das seit Jahren geplante Seniorenwohnheim im Stadtviertel Haslach-Oberau endlich gebaut wird. Die Verhandlungen in dieser Sache haben letzthin wieder an Fahrt aufgenommen.

Huber wünscht sich auch, dass in Zukunft in allen Stadtvierteln Kultur- und Nachtleben stattfindet. „Damit lässt sich auch die Sicherheit erhöhen, denn wo Bewegung ist, da gibt es keine dunklen und schummrigen Ecken und Plätze“.

Außerdem möchte man sich für die Einführung eines Nightliners für junge Nachtschwärmer stark machen und den unter der Corona-Krise leidenden Wirtschaftstreibenden unter die Arme greifen. „Wir setzen uns dafür ein, dass die Steuer für die Besetzung von öffentlichem Grund im Jahr 2021 nicht eingehoben wird“, erklärt Huber.

Die Liste ist ziemlich bunt. Neben bekannteren Kandidaten wie Juri Andriollo, Monica Franch, Stefano Fattor und Silvano Baratta wollen sich Menschen aus aller Herren Länder für die Demokratische Partei engagieren. „Sie sind in Bozen mittlerweile zu Hause und möchten die Zukunft der Stadt mitgestalten“, sagt Huber. Einige der Kandidaten stammen aus Rumänien, Albanien, Peru, Pakistan und sogar aus China.

d