Laut Internetseite MarineTraffic.com verließ das Flottendienstboot am Morgen die Mittelmeerinsel und nahm Kurs Richtung Südosten. Auf der Internetseite kann man die Bewegung von 50.000 Schiffen weltweit verfolgen.Zum Ziel und zum Auftrag der „Oker“ wollten sich weder das deutsche Verteidigungsministerium noch das Flottenkommando äußern.Die „Bild am Sonntag“ hatte berichtet, dass es vor der syrischen Küste zum Einsatz kommen soll und dort Spionagearbeit leisten soll, die über britische und US-Geheimdienstkanäle den syrischen Rebellen zugutekomme.Ministeriumssprecher Stefan Paris betonte, dass es sich nicht um ein Spionageschiff handle.Die Deutsche Marine verfügt über drei Flottendienstboote, die über umfangreiche Fernmelde- und Aufklärungstechnik verfügen.Die „Oker“ war am Freitag in Cagliari eingetroffen und lag drei Tage im sardinischen Hafen. apa/dpa