Dienstag, 04. Juni 2019

Dicke Luft in SVP-Fraktion

Mit seinem Versuch, seine Landtagstruppe auf eine einheitliche Linie zu bringen, holte sich Fraktionschef Gert Lanz eine klare Abfuhr, wie das Tagblatt „Dolomiten“ am Dienstag berichtet. Weil sich Hinterbänkler nicht an die Kandare nehmen lassen, gab es für Lanz’ Reformpaket nur schlappe 3 Stimmen.

Stunk in der SVP.
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Stunk in der SVP. - Foto: © STOL

Eines sei vorausgeschickt: Die SVP-Fraktion im Landtag hat bereits eine Geschäftsordnung, die das interne Zusammenspiel in der Gruppe regelt. Zu der Sitzung hat jeder Mandatar pünktlich jeden Montag um 13 Uhr zu erscheinen; man geht respektvoll miteinander um. „Im Grunde einfach wie im Kindergarten, doch hält man sich nicht daran“, sagt Fraktionschef Gert Lanz. Bestes Beispiel ist die Sitzung am Montag, zu der sich 7 von 15 Mandataren einfanden. Einige kamen später, andere gar nicht.

Vom Wildwuchs müde, wollte Fraktionschef Lanz der Truppe neue Spielregeln verpassen. Darunter auch jene, dass nicht nur Gesetzesentwürfe und Beschlussanträge, sondern auch Anfragen und Pressemitteilungen der Mandatare vorab mit ihm abzusprechen sind. Die Hinterbänkler verteilten ihm am Montag damit jedoch eine klare Abfuhr. 

stol/D/bv

Den vollständigen Artikel und alle Hintergründe gibt es in der aktuellen Ausgabe des Tagblatts "Dolomiten".

stol