Mittwoch, 25. Januar 2017

Dicke Luft zwischen Politik und Radio

Dicke Luft zwischen Landespolitik und Südtiroler Privatradios. Trotz Versprechen, keine weiteren auswärtigen Sender nach Südtirol zu bringen, „importiert“ die RAS Ende Jänner erneut ein deutsches Programm, wie das Tagblatt "Dolomiten" in der Mittwoch-Ausgabe berichtet.

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Archivbild - Foto: © APA/DPA

Bei Südtirols Privatradios hat sich Unmut aufgestaut. „Auch wir Private glauben an digitales Radio“, sagt Präsident Heiner Feuer.

Sauer stößt den Privaten aber auf, dass die RAS am 31. Jänner mit „Wissen“ vom Deutschlandradio ein weiteres deutschsprachiges Programm in den Äther schickt.

„Das ist unlauterer Wettbewerb. Die öffentliche Hand macht uns das Leben schwer, indem sie mit Steuergeldern weitere Konkurrenz importiert“, so Feuer.

Um sich keinen Wortbruch nachsagen zu lassen, lässt der Landeshauptmann jetzt prüfen, ob es sich um neue Konkurrenz handelt. „Wenn ja schalten wir den Sender nicht an“, sagt Arno Kompatscher.

D/bv

Den vollständigen Artikel und alle Hintergründe gibt es in der aktuellen Ausgabe des Tagblatts "Dolomiten".

stol