Assad solle seine Machtbefugnisse an Vizepräsident Faruk al-Scharaa und eine Regierung der Nationalen Einheit unter Beteiligung der Opposition übergeben, erklärte das Syrien-Komitee der Liga. Nach dem Vorschlag der Arabischen Liga für einen friedlichen Machtwechsel soll in Damaskus die Macht an den Vizepräsidenten übergeben werden, der dann zusammen mit Kräften aus der aktuellen Regierung und der Opposition eine Einheitsregierung bilden und Wahlen vorbereiten sollte.In Syrien wies nicht nur das Assad-Regime die Forderung zurück. Die Opposition sprach von einem ungeeigneten Vorschlag.Die staatlichen syrischen Medien bezeichneten den Vorstoß der Arabischen Liga als empörende „Verletzung der Souveränität“. Die Protestbewegung erklärte, ein Dialog mit dem „wortbrüchigen Unterdrückerregime“ sei ausgeschlossen. Denn es gehe in diesem Konflikt nicht nur um Assad als Person, sondern auch um die oberen Ränge seines Regimes und den korrupten Sicherheitsapparat.Seit Beginn der Proteste gegen Assad, die im März 2011 begonnen hatten, sind nach Schätzungen der Vereinten Nationen schon mehr als 5500 Menschen getötet worden.