Freitag, 14. August 2020

Die Grünen stellen am Ritten ihre Kandidaten vor

Die grüne Gruppe am Ritten hat sich formiert. 8 Kandidaten stehen für die Gemeinderatswahlen im September zur Wahl.

Die Kandidaten für die Gemeindewahl.  Von links: Michael Mike Gamper, Hanno Mayr, Michael Töggi Torggler, Silvia Simoni, Gianluca Vignoli, Judith Kienzl, Renzo Rampazzo, Karl Angerer
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Die Kandidaten für die Gemeindewahl. Von links: Michael Mike Gamper, Hanno Mayr, Michael Töggi Torggler, Silvia Simoni, Gianluca Vignoli, Judith Kienzl, Renzo Rampazzo, Karl Angerer - Foto: © Grünen Ritten
Die circa 20 Mitglieder der „offenen Grünen Ritten“ kommen aus den unterschiedlichsten Arbeitsfeldern und Erfahrungsbereichen: Freiberufler und Arbeitnehmer, Bio Bauern, Biologen, Ingenieure, Lehrer, Jugendarbeiter, Filmschaffende, Architekten, Gewerkschafter. Der grüne Gemeinderat Hanno Mayr tritt erneut zur Wahl an. Mit ihm zusammen kandidieren Karl Angerer, Mike Gamper, Judith Kienzl, Renzo Rampazzo, Silvia Simoni, Michael Torggler und Gianluca Vignoli.

Die grüne Gruppe sieht es als wichtig an, dass sich die Rittner wieder stärker mit der Gemeinde und anstehenden Entscheidungen identifizieren. Regelmäßige Bürgerversammlungen und Planungsdiskussionen sollen die Menschen miteinbeziehen.

Die Grünen wollen am Ritten für Transparenz, Bürgerbeteiligung, Klarheit von Finanzierungen sorgen. Auch der Respekt gegenüber der historischen Kulturlandschaft und der Natur, Einsatz für Artenvielfalt, Förderung regionaler Produktionskreisläufe und die Verbesserung der Mobilität am Ritten seien wichtige Themen. Die grüne Gruppe will mit ihrem Tourismus –Konzept auf einen langfristigen, sozial- und umweltgerechten Tourismus setzen. Die Kandidaten wollen sich für ein zentrales Jugend- und Kulturzentrum sowie für die Förderung freier Kulturprojekte.

Treffpunkte für Jung und Alt schaffen


Durch die Schaffung von Treffpunkten für Jung und Alt soll die Lebensqualität auf dem Ritten gesteigert werden. Alternative Kulturprojekte sollen mehr Sichtbarkeit und Unterstützung erfahren. Es soll ein zentraler Ort für Begegnung und Kultur entstehen.

Die Mobilität, die am vielfältig ist, soll noch stärker an die Bedürfnisse der Menschen angepasst werden. Die öffentlichen Verkehrsmittel sowie die Fahrradmobilität sind der grünen Gruppe in Zeiten des Klimawandels ein wichtiges Anliegen.

Seit Jahrzehnten ist der Ritten eines der klassischen Feriendomizile. Diejenigen, die das ganze Jahr am Ritten leben, wollen in ihren Ansprüchen aber genauso ernst genommen werden, wie Sommerfrischler und Touristen, so die Grünen in einer Presseaussendung.

Man wolle ein Gleichgewicht finden, um den landschaftlichen Reiz zu bewahren und an mancher Stelle wiederherzustellen. Das sei laut der „offenen Grünen Ritten“ Voraussetzung für einen langfristig erfolgreichen Tourismus. Sie sprechen sich klar gegen eine weitere touristische Verbauung des Rittnerhorn-Gebiets aus.

Ein sorgsamer und nachhaltiger Umgang mit Boden, Luft, Grundwasser, Wald und Wiesen sowie ein bewusstes Verhalten zum Schutz von Lebensräumen und Artenvielfalt soll nach Meinung der Gruppe wieder stärker in den Fokus gerückt werden.

stol