Mittwoch, 01. März 2017

Die neue Macht der Bürgermeister

Aggressiven Bettlern, Prostituierten und Graffiti-Künstlern geht es ab sofort an den Kragen. Südtirols Bürgermeister haben nun die Möglichkeit mit drastischen Maßnahmen gegen den Verfall in Städten und Dörfern vorzugehen.

Südtirols Bürgermeister haben nun die Möglichkeit mit drastischen Maßnahmen gegen den Verfall in Städten und Dörfern vorzugehen.
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Südtirols Bürgermeister haben nun die Möglichkeit mit drastischen Maßnahmen gegen den Verfall in Städten und Dörfern vorzugehen. - Foto: © D

Möglich macht dies ein Gesetzesdekret, das die Regierung in Rom erlassen hat. Selbst ernannte Graffiti-Künstler, die es zu bunt treiben, müssen künftig zu Eimer und Bürste greifen, um ihre Kunstwerke wieder zu entfernen.

Dazu können sie nun nämlich von den Bürgermeistern verdonnert werden. Wer sich zum Putzen zu schade ist, der hat dann eben die Rechnung für die Reinigung zu berappen, die die Gemeinde in Auftrag gibt. Dasselbe Schicksal erleidet, wer mutwillig öffentliches Gut zerstört.

Möglich macht dies ein neues Gesetzesdekret aus Rom. Damit will die Regierung gegen den Verfall von Städten und Dörfern vorgehen. Mit insgesamt 18 Gesetzesartikel hat Rom die Bürgermeister nun mit einer Fülle an Möglichkeiten ausgestattet, direkt gegen Schmierer, Straßenstrich, aggressive Bettler und Drogendealer vorzugehen.

D/em

Den vollständigen Artikel und alle Hintergründe gibt es in der aktuellen Ausgabe des Tagblatts "Dolomiten".

stol