Der Bildungslandesrat für die deutschsprachige Schule, Philipp Achammer, spricht Klartext, was er von diesem Vorstoß hält. In dieselbe Kerbe schlägt auch der ASM-Vorsitzende Christoph Buratti.<BR /><BR />Achammer kann dem Vorschlag seines italienischen Amtskollegen Galateo nichts abgewinnen. <BR /><BR />Galateo hatte angekündigt, sich dafür einzusetzen, dass auch in Südtirol der gesamtstaatliche Schulkalender zur Anwendung kommt. Damit könnte der Unterricht im September später beginnen, die Sharm-Ferienwoche um Allerheiligen müsste aber abgeschafft werden. Und im Juni würde die Schule dann einige Tage später als bisher enden. <BR /><BR />Auch wenn dies dann nur für die italienische Schule in Südtirol gelten würde, so wäre Achammer doch absolut dagegen. Auf einem so kleinen Gebiet wie Südtirol sollte es eine einheitliche Regelung geben – für die deutsche und die italienische Schule. Würde während der Sharm-Woche Unterricht an den italienischen Schulen stattfinden, so käme es dadurch zu Mehrkosten, weil dann in dieser Woche auch die Schülerbeförderung gewährleistet werden müsste. Weiters würden bei Galateos Vorschlag die eh schon langen Sommerferien noch verlängert. Er könne sich schwer vorstellen, dass es für Galateos Vorschlag eine Mehrheit geben werde, betont Achammer. <h3> Sharm-Woche vor 10 Jahren eingeführt</h3>Auch der ASM-Vorsitzende Christoph Buratti meint, der Schulkalender solle so bleiben wie er ist. Man habe sich mittlerweile daran gewöhnt. Die Sharm-Woche tue als Pause sowohl den Lehrern als auch den Schülern gut. Die deutsche und die italienische Schule sollten sich nicht auseinanderdividieren. <BR /><BR />Tatsache sei auch: Die Italiener in Südtirol interessierten sich nicht so für die Sharm-Woche. Eingeführt worden sei diese Ferienwoche vor über 10 Jahren, weil sich die Tourismus-Treibenden dafür einsetzten, die mit Ende Oktober die Saison beendeten. Dank Sharm-Woche könnten die Tourismus-Treibenden in den Urlaub fahren, ohne dafür die Kinder aus der Schule nehmen zu müssen.