Die Frage der Doppelstaatsbürgerschaft für Südtiroler sei nach Vorliegen aller Expertisen zu bewerten. Dann sei eine politische Entscheidung zu treffen.Die Aufregung über die Stellungnahme könne er nicht nachvollziehen. Man habe drei Stellungnahmen eingefordert und das Innenministerium habe sich nun in einem Schreiben geäußert. Es handle sich dabei keinesfalls um ein verbindliches Gutachten. Das Innenministerium hatte erklärt, dass eine ausschließlich auf Südtirolern begünstigende Regelung Gefahr laufe, „unsachlich und daher vor dem Hintergrund des Gleichheitssatzes verfassungsrechtlich bedenklich zu sein.“