„Wir haben die zur Verfügung stehende Zeit verlängert, aber nicht ins Unendliche“, sagte Draghi am Donnerstag in Mailand.Die Regierungen müssten nun die ihnen geschenkte Zeit nutzen, um die nach wie vor auf dem Euro lastenden Unsicherheiten zu beseitigen, mahnte er bei einem Vortrag an der Bocconi-Universität.Um die Finanzen aller Euro-Länder wieder in Ordnung zu bringen seien Ausgabenkürzungen anstatt Steuererhöhungen das richtige Rezept, erklärte der Italiener.Insbesondere die am schlimmsten von der Schuldenkrise betroffenen Länder müssten alles tun, um ihre Glaubwürdigkeit wieder zurück zu gewinnen.Zuvor hatte EZB-Direktoriumsmitglied Jörg Asmussen auch die beiden größten Länder der Währungsunion, Deutschland und Frankreich, in die Pflicht genommen.Alle Euro-Staaten müssten ihre Hausaufgaben machen, forderte er in Berlin.apa/reuters