Deshalb hat der SVP-Landtagsabgeordnete zusammen mit seinen Parteikollegen Waltraud Deeg, Harald Stauder und Josef Noggler als Mitunterzeichner mit einem Beschlussantrag die Landesregierung angemahnt, in Sachen Schutzstatus und Wolfsentnahme weiterhin am Ball zu bleiben, um die noch nötigen Schritte schnell umsetzen zu können. <BR /><BR />Er geht aber noch einen Schritt weiter und möchte auch die Möglichkeit überprüfen lassen, ob Südtirol in Sachen Wolfsmanagement einen eigenen Weg gehen könnte. Sein Vorbild bleibt Schweden: „Wir blicken alle neidvoll nach Norden. Schweden beweist, dass eine regulierte Entnahme, dort insbesondere zum Schutz des Elchbestandes, bereits seit vielen Jahren sinnvoll und vor allem auch durchführbar ist.“ <BR /><BR />Auf 450.300 Quadratkilometern lebten im Winter 2021/22 36 Rudel und 21 Paare. Im Vergleich dazu lebten 2023 in der Provinz Trient auf 6200 Quadratkilometern 30 Rudel und in Südtirol auf 7400 Quadratkilometern mindestens 7 Rudel.<h3> Locher sieht Herdenschutzmaßnahmen kritisch</h3>Kritisch sieht Locher auch Herdenschutzmaßnahmen, die für ihn unter dem Motto „Außer Spesen nichts gewesen“ einzustufen sind. Der Weg sei noch lang, die Berg- und Almwirtschaft müsse bis zur Senkung des Schutzstatus angemessen unterstützt werden, indem man die Fördersätze für Schutzmaßnahmen und gerissene Nutztiere weiter erhöht.