Gegenüber der „New York Post“ räumte Trump am Mittwoch ein, dass er seinen engen Verbündeten in einem am Montag geführten Telefonat massiv beschimpft habe. <BR /><BR />Unter anderem soll er Netanyahu an den Kopf geworfen haben: „Du bist völlig verrückt. Du wärst im Gefängnis, wenn es mich nicht gäbe.“<h3> „'Bibi, wir müssen damit aufhören“</h3>Auf die Frage, ob er in diesem Ton mit Netanyahu gesprochen habe, antwortete der US-Präsident in dem „New York Post“-Interview: „Ja, das habe ich.“ Er sei „ein wenig verärgert“ darüber gewesen, dass sich Netanyahu „ständig mit dem Libanon anlegt“, führte Trump aus. „Ich habe ihm gesagt: 'Bibi, wir müssen damit aufhören.'“<BR /><BR />Zugleich betonte Trump in dem Interview sein enges Verhältnis zu Netanyahu. Er habe „eine sehr gute Beziehung“ zu Israels Regierungschef, sagte der US-Präsident. „Wir arbeiten gut zusammen (...) Ich mag Bibi sehr.“<h3> Trump erinnert an Korruptionsverfahren</h3>Dem US-Nachrichtenportal Axios und dem Sender ABC zufolge erinnerte Trump Netanyahu an seine politische Unterstützung während dessen Korruptionsverfahren. <BR /><BR />Besonders soll Trump aber den Berichten zufolge aufgebracht haben, dass Israels Drohungen, Hisbollah-Ziele in Libanons Hauptstadt Beirut anzugreifen, seine diplomatischen Bemühungen gegenüber dem Iran zu gefährden drohten.<h3> Israelische Medien weisen Darstellung zurück</h3>Israelische Medien haben die Darstellung des Gesprächs zurückgewiesen. Ein Vertreter des Weißen Hauses verwies die Nachrichtenagentur AFP auf Trumps Erklärungen auf seiner Onlineplattform Truth Social vom Montag, in denen er Netanyahu dafür dankte, Truppen auf dem Weg nach Beirut zurückzubeordern.