Er hoffe, dass sich die lokalen Institutionen so rasch wie möglich bewegen, um die Durchführungsbestimmungen umzusetzen. Töne, die dem Land Südtirol und den zwei SVP-Kammerabgeordneten Siegfried Brugger und Karl Zeller sauer aufstoßen, wartet Bozen doch seit geraumer Zeit auf grünes Licht aus Rom in Sachen Mailänder Abkommen. „Wir waren die ersten, die mit dem Mailänder Abkommen ein Steuerföderalismusabkommen mit dem Staat unterzeichnet haben. Es geht für uns gut, und wir werden es auch heuer wieder anwenden“, entgegnet Landeshauptmann Luis Durnwalder all jenen, die dem Land in der Umsetzung der Steuerföderalismus-Regelungen Säumigkeit vorgeworfen hatten. Man warte dringend auf die Durchführungsbestimmung zum Mailänder Abkommen. „Wir haben unsere Hausaufgaben gemacht, diese Durchführungsbestimmung ist höchst fällig“, sagt er. Und gerade wegen des Mailänder Abkommens seien Südtirol und das Trentino davon befreit, die anderen Förderalismus-Reformgesetze anzuwenden, „es sei denn, etwas wäre für uns günstiger“, so Durnwalder.stol/D