Andreas Pöder von der BürgerUnion bat am Dienstag in der Aktuellen Fragestunde im Landtag um eine Klarstellung: Berichten zufolge sollen Unternehmen in einen Geheimfonds des Landeshauptmanns eingezahlt haben. Pöder wollte wissen, was mit diesem Fonds bezahlt worden sei und zu welchen Bedingungen die Unternehmen eingezahlt hätten.„Kein Geheimfonds"„Es gibt keinen Geheimfonds“, stellte Durnwalder im Landtag klar. Fünf, sechs Unternehmer seien an ihn herangetreten, weil sie etwas für einen guten Zweck spenden wollten. Sie hätten ihm ihr Geld anvertraut, weil er am ehesten wisse, wo es gebraucht werde. Die Spenden seien an Personen in Not gegangen; diesen habe er immer gesagt, woher das Geld stamme. Er könne Pöder die Liste der Spender zeigen, aber veröffentlichen wolle er sie nicht, denn es gebe keinen Grund, Notdürftige oder noble Spender ins Licht der Öffentlichkeit zu rücken.stol