Die ÖVP hat sich nach dem Rücktritt des bisherigen Vizekanzlers Josef Pröll innerparteilich und in der Regierung neu aufgestellt. Prölls Nachfolger, Vizekanzler und ÖVP-Chef Michael Spindelegger, hat das Finanzressort von Josef Pröll der bisherigen Innenministerin Maria Fekter übergeben. Neue Innenministerin ist die niederösterreichische Landesrätin Johanna Mikl-Leitner. Beatrix Karl wechselt vom Wissenschaftsministerium ins Justizressort, als Wissenschaftsminister wurde der Rektor der Universität Innsbruck, Karlheinz Töchterle, designiert. Mit einem Glückwunschschreiben gratuliert Landeshauptmann Luis Durnwalder den beiden neuen Ministern Karlheinz Töchterle und Johanna Mikl-Leitner zu ihrem Eintritt in die Bundespolitik. "Als Rektor der Landesuniversität Innsbruck haben Sie sich stets aktiv und erfolgreich um die Anliegen unseres Landes bemüht. Zu Ihrer Designierung zum Bundesminister für Wissenschaft und Forschung gratulieren wir herzlich", so der Landeshauptmann in seinem Schreiben an den Tiroler Karlheinz Töchterle. Gerade der Universitäts- und Wissenschaftsbereich sei für die Zukunft von herausragender Bedeutung. Durnwalder spricht Töchterle seinen Dank für das stets entgegengebrachte Vertrauen aus und wünscht ihm viel Kraft für den Einsatz in seinem neuen Wirkungsbereich in der Bundeshauptstadt Wien. Glückwünsche auch an Johanna Mikl-Leitner Ebenfalls Glückwünsche zu ihrer neuen Regierungsverantwortung auf Bundesebene übermittelt hat der Landeshauptmann Johanna Mikl-Leitner. "Schon seit langem gibt es eine gute und fruchtbringende Zusammenarbeit zwischen Südtirol und Niederösterreich, weshalb die bisherige Landesrätin aus Niederösterreich Johanna Mikl-Leitner auch in Südtirol keine Unbekannte ist", erklärt Luis Durnwalder. Mit ihrer Designierung zur neuen Bundesministerin für Inneres habe sich Spindelegger sich für eine kompetente und regierungserfahrene Politiker-Persönlichkeit entschieden. "Ich wünsche Johanna Mikl-Leitner für ihre neue, große Herausforderung auf Bundesebene alles Gute und viel Freude, verbunden mit der Hoffnung, dass auch in Zukunft die grenzüberschreitende Zusammenarbeit im Rahmen zahlreicher Projekte Bestand haben wird", so Durnwalder.