Südtirol werde nie auf die Schutzmachtfunktion verzichten, werde Österreich aber nicht anrufen, so lange Italien sich an die Vereinbarungen halte. Erst wenn „Italien wiederholt die im Autonomiestatut festgelegten Kompetenzen des Landes untergräbt“, werde sich Südtirol an Österreich wenden. Die Stellungnahme des österreichischen Außenministeriums, in der festgehalten wird, dass Österreich seine Rolle Südtirol gegenüber auch nach der Streitbeilegungserklärung von 1992 unverändert wahrnehme, erfülle ihn mit Genugtuung, unterstreicht der Landeshauptmann. der unterstreicht, dass sich Südtirol sehr wohl an der Sanierung des Staatshaushaltes beteilige. „Unser Beitrag steht nicht zur Diskussion, das haben wir wiederholt bestätigt und dazu stehen wir auch. Aber wir haben auch von Anfang an gesagt, dass wir im Einvernehmen mit der Regierung über unseren Beitrag verhandeln wollen und dabei die Autonomiegrundsätze in vollem Umfang respektiert werden müssen. Einseitige Kürzungen nehmen wir nicht hin.“