„Nun soll Senator Meinhard Durnwalder in Rom klären, ob der Entwurf im Sinne der Durchführungsverordnung so passt“ , so die Landesrätin.<BR /><BR />Diese oder kommende Woche werde man sich dann noch einmal in einer kleinen Runde mit Vertretern der Verbände und Vereine sowie Senator Durnwalder zusammensetzen, um letzte Details zu besprechen. <BR /><BR />„Über die Durchführungsbestimmung haben wir die Möglichkeit geschaffen, ein Landesgesetz innerhalb bestimmter Grenzen auszuarbeiten – wir müssen nun versuchen, diese Grenzen so weit wie möglich auszureizen“, meint Durnwalder. <h3> Vorsprechen in Rom</h3>In Rom werde man in den kommenden Wochen beim Arbeits- und Finanzministerium vorsprechen. Ziel sei es, eine Anfechtung des Gesetzes durch die römische Regierung zu vermeiden. Da sei aber nicht nur er, sondern auch Pamer gefordert, betont der SVP-Senator. <BR /><BR />Die Landesrätin zeigt sich überzeugt, dass der Ehrenamts-Gesetzentwurf „im Sinne der Durchführungsbestimmung geschrieben wurde und es keine Probleme geben wird“.<h3> „Vereine sind gut aufgestellt“</h3>Zurzeit ist die Landesrätin fast jede Woche mit den Experten des Dienstleistungszentrums für das Ehrenamt bei Veranstaltungen unterwegs, um den neuen Ehrenamts-Gesetzentwurf vorzustellen. Immer wieder tauche die Frage auf, ob mit den neuen staatlichen Regelungen Feste auch in Zukunft noch gleich wie bisher veranstaltet werden können.<BR /><BR /> Und laut Pamer wird dies möglich sein. „Die Stimmung auf diesen Veranstaltungen ist positiv, das Interesse ist groß und die Vereine sind gut aufgestellt“, meint Pamer. „Die Vereine finden sich gut zurecht – es gibt fast keine kritischen Stimmen.“ <BR /><BR />Es herrsche Aufschwung: Heuer seien bereits 74 Vereine neu gegründet worden – in ganz unterschiedlichen Bereichen. Von den etwa 4600 Vereinen in Südtirol seien etwa 2300 im staatlichen Register RUNTS eingetragen. Die RUNTS-Vereine werden auch ins neue Landesregister eingetragen. Pamer ist überzeugt: Jeder Verein wird am Ende seinen Platz finden.