Und dabei zeichnet sich bereits jetzt ab, dass es nicht nur gute Nachrichten für die Vereine und Verbände geben wird. <BR /><BR />Die Landesrätin betont, dass jetzt der Konsultationsprozess gestartet wird: Der Entwurf werde zwar mit Textpassagen vorgestellt, ebenso die Ziele des Entwurfes. Aber dieses Regelwerk stehe erst am Anfang und solle gemeinsam mit den Vereinen ausformuliert und erarbeitet werden. Mit heute werde der Prozess somit nicht abgeschlossen – im Gegenteil: Bis Mitte August werden die Vereine Zeit haben, Vorschläge und Anregungen einzubringen.<h3> Vereinsfeste sollen steuerbefreit möglich sein</h3>Mit dem Landesgesetz wolle man all jene Vereine unterstützen, die nicht die Voraussetzungen für das staatliche Register RUNTS haben. Ziel sei es, dass die Vereine möglichst wenig bürokratischen Aufwand haben – und dass die Eintragung ins Landesregister möglichst einfach gestaltet wird, sagt Pamer. Mit dem neuen Gesetz solle zudem die Voraussetzung geschaffen werden, damit auch jene Vereine, die nicht im staatlichen Register erfasst sind, ihr klassisches Vereinsfest weiterhin steuerbefreit durchführen können. <BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1054341_image" /></div> <BR />„Das alte Landesregister wäre der größte Wunsch der Vereine – dieses wird es aber nicht mehr geben“, sagt Pamer. Mit der Reform des 3. Sektors sei dies nicht mehr möglich. Heute werde erklärt, welche Vorteile die Eintragung eines Vereins ins neue Landesregister bringe. Auch die Gemeinden hätten Möglichkeiten, den Vereinen Vorteile anzubieten bei Steuern und Gebühren, sagt Pamer. Sie werde sich mit den Gemeinden in Verbindung setzen, um ein entsprechendes Paket zu schnüren.<BR /><BR /> Steuererleichterungen könne es für Vereine von Gemeinden und vom Land geben. Für staatliche Steuererleichterungen habe man hingegen nicht die Zuständigkeit. Auch könne ein Landesregister nicht die gleichen Vorteile haben wie ein staatliches Register, stellt Pamer klar. <h3> Abklärung mit Rom, um Schiffbruch zu verhindern</h3>Pamer betont auch: „Die Erwartungen sind riesengroß, man muss aber realistisch sein. Wenn man die Durchführungsbestimmungen durchliest, dann sieht man, was möglich ist und was nicht. Wir versuchen, so viel wie möglich in den Entwurf hinein zu bringen.“<BR /><BR />Der Entwurf müsse am Ende genau überprüft werden – und er sei mit Rom abzuklären. „Alle schauen jetzt auf Südtirol – und darauf, was Rom dann zu unserem Gesetz sagt“, meint Pamer. Deshalb könnte sich dieses Gesetz auch zeitlich etwas hinziehen. Parallel müsse man aber auch in Rom an Erleichterungen im Bereich des RUNTS arbeiten, fordert Pamer. <BR /><BR />Den Vereinen werden sich in den kommenden Wochen viele Fragen stellen – deshalb soll im Herbst eine Info-Kampagne in den Gemeinden durchgeführt werden, damit sie sich leichter tun bei Fragen wie etwa, wo sie hinwollen – in welches Register.