Montag, 12. November 2018

Eigene Lehrerausbildung am Start

Es ist so sicher wie das Amen in der Kirche: Jede Regierung legt Hand an die Lehrerausbildung und krempelt sie meist ziemlich umfassend um. Auch die aktuelle Regierung macht da keine Ausnahme.

Jede Regierung legt Hand an die Lehrerausbildung und krempelt sie meist ziemlich umfassend um.
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Jede Regierung legt Hand an die Lehrerausbildung und krempelt sie meist ziemlich umfassend um. - Foto: © shutterstock

Kaum ein halbes Jahr im Amt, liegt bereits eine Reform vor, die jetzt im Entwurf zum Finanzgesetz steht. Im Prinzip geht es dabei zurück zum alten Wettbewerbssystem. Südtirol macht diese Reform nicht mit – und legt seinerseits ein eigenes Ausbildungsmodell vor. 

Möglich macht den Alleingang die Durchführungsbestimmung, die Anfang des Jahres groß gefeiert worden ist und Südtirol die autonomen Kompetenzen in der Lehrerausbildung überträgt. „Es ist nicht so, dass jede römische Reform der Lehrerausbildung inhaltlich falsch ist oder nicht auch gute Ansatzpunkte enthalten würde, aber ein völliges Unding ist, dass mit jeder Regierung auch die Lehrerausbildung geändert wird, was in Italien leider im 3- oder 4-Jahresrhythmus passiert“, sagt Bildungslandesrat Philipp Achammer.

Diesen ständigen Wechsel muss Südtirol – dank autonomer Kompetenzen – nun nicht mehr mitmachen. Und das gilt bereits für die nun vorliegende Reform, „der wir nicht folgen werden“, betont Achammer.

D/wib

Den vollständigen Artikel und alle Hintergründe gibt es in der aktuellen Ausgabe des Tagblatts "Dolomiten".

stol