<h3> Alles liegt im Auge des Betrachters</h3><div class="img-embed"><embed id="1144872_image" /></div> <b><BR /><BR /><BR /><BR /><BR /><BR />Manfred Mayr</b> (Bild oben) geht zum 4. Mal ins Rennen. Neben der SVP bewirbt sich in <b>Kurtinig </b> eine italienische Bürgerliste um Sitze im Gemeinderat, unterstützt aber Mayr als Bürgermeister. „Ob man das gut oder schlecht findet, liegt im Auge des Betrachters. Wer dich mies machen will, hat eine Steilvorlage. Die meisten sind aber wohl mit meiner Arbeit zufrieden“, so Mayr. Er hätte nichts gegen Mitbewerber gehabt, doch diese blieben aus.<h3> Überrascht von Konkurrenzlosigkeit</h3><div class="img-embed"><embed id="1144875_image" /></div> <b><BR /><BR /><BR /><BR /><BR /><BR />Freienfeld</b> ist die einzige Gemeinde Südtirols, in der die SVP zwar für den Gemeinderat antritt, aber keinen Bürgermeisterkandidaten stellt. „Ich hätte nie damit gerechnet, konkurrenzlos zur Wahl anzutreten“, sagt Bürgermeisterin <b>Verena Überegger</b> (Bild oben). Ihre freie Liste Freienfeld habe eine gemeinsame Liste mit der SVP anvisiert, auf der jeder einen Bürgermeisterkandidaten stellt. Daraus wurde nichts. Zuletzt habe es ein Angebot der SVP gegeben, Überegger als Bürgermeisterkandidatin zu unterstützen – aber auf der SVP-Liste, was nicht infrage kam. „Zuerst war ich verwundert, einzige Bürgermeisterkandidatin zu sein. Jetzt denke ich mir: In den letzten 6 Jahren ist Ruhe ins Dorf eingekehrt und wahrscheinlich sind viele mit meinem Einsatz zufrieden“, sagt Überegger.<h3> „Kein anderer wollte kandidieren“</h3><div class="img-embed"><embed id="1144878_image" /></div> <BR /><BR /><BR /><BR /><BR /><BR />In <b>Hafling</b> ist Bürgermeisterin <b>Sonja Plank</b> (Bild oben) nicht nur einzige Kandidatin für den Chefsessel im Rathaus, sondern die SVP auch die einzige Partei, die zur Gemeindewahl antritt. „Am Ende war es einfach so, dass kein anderer kandidieren wollte“, so Plank. Natürlich wäre Auswahl gut für die Demokratie. „Eine Wahl gegen Konkurrenten zu gewinnen, wäre auch für mich anders, als wenn die Sache ist, wie sie eben ist.“ Verwaltung sei derzeit „nicht sexy“. Die Erstellung der Kandidatenliste war eine „Herkulesaufgabe“. Jetzt habe die SVP aber eine gute Liste. Und was sie selbst betrifft, gebe es Leute, die sagen: „Du machst es gut, mach weiter.“<h3> „Wählen gehen“</h3><div class="img-embed"><embed id="1144881_image" /></div> <BR /><BR /><BR /><BR /><BR /><BR />Auch in <b>Schenna</b> ist Bürgermeisterin <b>Annelies Pichler</b> (Bild oben) einzige Bürgermeisterkandidatin, die SVP einzige Liste. „Wir wussten lange nicht, ob eine zweite Liste antritt“, sagt Pichler. Natürlich hätten Mitbewerber ums Bürgermeisteramt gutgetan. „Ich hoffe, dass die Bürger trotzdem stark zur Wahl gegen. Wir haben tolle Kandidaten, die es sich verdienen, unterstützt zu werden.“ <h3> Zeitintensives Amt</h3><div class="img-embed"><embed id="1144884_image" /></div> <BR /><BR /><BR /><BR /><BR /><BR />In <b>Welsberg/Taisten</b> stellt sich neben der SVP auch eine Bürgerliste der Wahl. Bürgermeister <b>Dominik Oberstaller </b> (Bild oben) ist aber einziger Bürgermeisterkandidat. „Man muss trotzdem eine gute Liste haben und aufzeigen, was man geleistet hat und was in Zukunft geplant ist“, ist Oberstaller überzeugt. Das Amt des Bürgermeisters sei zeitintensiv. „Und gegen amtierende Bürgermeister anzutreten, ist schwierig.“<h3> Bei Vorwahl 80 Prozent der Stimmen eingeheimst</h3><div class="img-embed"><embed id="1144887_image" /></div> <BR /><BR /><BR /><BR /><BR /><BR />In <b>Prettau</b> sind die SVP und <b>Robert Alexander Steger</b> (Bild oben) als Bürgermeisterkandidat allein auf weiter Flur. „Da ich das 4. Mal antrete habe ich auf eine Vorwahl bestanden, bei der 80 Prozent der Stimmen auf mich fielen“, so Steger. Nach 15 Jahren im Amt sei das eine schöne Bestätigung, und zumal man nicht wusste, ob eine zweite Liste antritt, beschloss die SVP, ihn allein ins Rennen als Bürgermeister zu schicken.<h3> „Kein Mitbewerber hat sich gefunden“</h3><div class="img-embed"><embed id="1144890_image" /></div> <BR /><BR /><BR /><BR /><BR /><BR />„In <b>Lüsen</b> gab es offene Vorwahlen ohne Vorgabe von Namen“, betont Bürgermeisterin <b>Carmen Plaseller</b> (Bild oben). Da sich in der Vorwahl die große Mehrheit wünschte, dass sie weitermache, habe sich kein Mitbewerber gefunden. Auch die SVP ist in Lüsen konkurrenzlos. „Wir haben gut gearbeitet. Dass 12 von 15 unserer Gemeinderäte wieder antreten, zeigt, dass wir ein gutes Team sind“, so Plaseller.