„Ein Stück Autonomie kommt mit drei Bestimmungen zurück, der Staat zeigt sich einsichtig“, freuen sich die SVP-Kammerabgeordneten.Zum einen könne Südtirol weiterhin das Verursacherprinzip behalten, die Bürger brauchen keine Flächenmeldung bei der Gemeinde machen.Zweitens müsse die Immobiliensteuer IMU auf landwirtschaftliche Gebäude nicht dem Staat abgegeben werden, sondern bleibe im Haushalt der Gemeinde.Und drittens dürften die Gemeinden wieder Gründe kaufen, verkaufen, tauschen.„Gerade in Krisenzeiten wäre es eine Katastophe, öffentliche Arbeiten, für die die Gelder zur Verfügung stehen, zu verzögern oder gar zu verhindern“, so die Abgeordneten, die von „perfekter Teamarbeit“ des Teams Südtirol sprechen.„Es war Teamarbeit zwischen Senat und Kammer, Teamarbeit mit den Trentiner Abgeordneten und unserem Koalitionspartner PD in Person von Gianclaudio Bressa, aber vor allem ein gutes Zusammenspiel mit unserem Landeshauptmann, dem Parteiobmann und dem Gemeindenverbandspräsidenten, die das Thema letzthin mit Erfolg dem Ministerpräsidenten Letta und Regionenminister Delrio unterbreitet haben.“„Ein neues Verhältnis zwischen Staat und den autonomen Provinzen scheint wirklich im Entstehen“, zeigen sich die SVP-Kammerabgeordneten zuversichtlich.