Sonntag, 24. Mai 2020

Eine Minute des Schweigens für Falcone und Borsellino

Auch in Südtirol wurde am Samstag der beiden Richter Giovanni Falcone und Paolo Borsellino gedacht, die 1992 bei Mafia-Anschlägen getötet wurden.

Unter Einhaltung der Corona-Maßnahmen gedachte unter anderem Bozens Bürgermeister Renzo Caramaschi der beiden Richter.
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Unter Einhaltung der Corona-Maßnahmen gedachte unter anderem Bozens Bürgermeister Renzo Caramaschi der beiden Richter. - Foto: © Stadtgemeinde Bozen
Die Gedenkfeier fand um 17.56 Uhr am Bozner Falcone-u.-Borsellino-Platz an der Ecke zwischen dem Gerichtsplatz und der Duca-d'Aosta-Straße statt.

Bozens Bürgermeister Renzo Caramaschi sowie einige Behördenvertreter gedachten der beiden Richter und würdigten sie für ihren selbstlosen Einsatz im Kampf gegen die Mafia und die organisierte Kriminalität und für die Gerechtigkeit.

Bei einem Anschlag am 23. Mai 1992 starb Giovanni Falcone in Palermo durch eine Bombe. Auch seine Ehefrau, Franceca Morvillo und die 3 Polizeibeamten Vito Schifani, Rocco Dicillo und Antonio Montinaro verloren dabei ihr Leben.

Paolo Borsellino wurde am 19. Juli desselben Jahres in derselben Stadt Opfer eines Sprengstoffattentats. Dabei kamen zudem seine 5 Begleiter ums Leben.

stol

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