Donnerstag, 23. Mai 2019

„Eingeschlagenen Weg weitergehen, Europa besser machen“

Am vorletzten Tag des EU-Wahlkampfes warnten SVP-Spitzenkandidat Herbert Dorfmann und SVP-Obmann noch einmal bei einer Medienkonferenz vor Populismus und Nationalismus: „Bei dieser Europawahl wird eine Richtungsentscheidung getroffen: Das Rad der Zeit darf nicht zurückgedreht werden – der eingeschlagene Weg muss weitergegangen werden.“

SVP-Obmann Philipp Achammer und Europa-Kandidat Herbert Dorfmann. - Foto: SVP
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SVP-Obmann Philipp Achammer und Europa-Kandidat Herbert Dorfmann. - Foto: SVP

„Bei der Wahl am Sonntag geht es darum, ob an Europa weitergearbeitet wird – oder ob dieses Projekt zerstört wird“, meinte SVP-Obmann Philipp Achammer. Es sei nicht alles perfekt, umso mehr brauche es den Einsatz für Europa. Der Südtiroler Volkspartei gehe es darum, „Europa besser zu machen“. Sie sei übrigens die einzige Partei in Südtirol, die man auf dem Wahlzettel ganz klar an ihrem traditionellen Listenzeichen („Edelweiß“) erkennen kann: „Unsere eigenständige und unabhängige Kandidatur wird auch vom Partito Autonomista Trentino Tirolese (PATT) und von Slovenska Skupnost aus dem Friaul unterstützt.“

Philipp Achammer unterstrich, dass eine Vertretung Südtirols in Brüssel und Straßburg nicht selbstverständlich sei: „In Europa kommt auf jeweils 700.000 Stimmen einer der 751 Sitze – in Italien sogar ein Sitz auf 800.000 Stimmen.“ Die Südtiroler Volkspartei müsse als Minderheitenpartei die 50.000-Vorzugsstimmen-Grenze überschreiten – dann kann sie, wie bereits ununterbrochen seit 1979, wieder einen Vertreter in das Europäische Parlament entsenden. Vor dem Hintergrund, dass vor fünf Jahren in Südtirol nur etwa 52 Prozent der Berechtigten zur Wahl gegangen sind, werde man morgen am letzten Tag des Wahlkampfes noch versuchen, zu mobilisieren.

SVP-Spitzenkandidat Herbert Dorfmann berichtete heute bei der Medienkonferenz vom intensiven Wahlkampf der vergangenen fünf Wochen – und von vielen direkten Kontakten: „Die Menschen sind sich bewusst, dass es am Sonntag zu einer Richtungsentscheidung für Europa kommen wird.“ Das Podium von Mailand und die Videoaufnahmen von Ibiza stünden exemplarisch für den „neuen Populismus“: „Wir sehen Europa sicher nicht durch die rosa Brille, haben aber eine ganz andere Botschaft: Wir stehen für ein gemeinsames Europa, das für die Menschen arbeitet – und auch ihre Sorgen ernst nimmt.“

stol

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