"Die laufenden Ermittlungen haben kürzlich Erkenntnisse erbracht, welche die mir und auch der Staatsanwaltschaft bisher bekannten Sachverhalte, einschneidend verändern“, so der Landesrat in einer Stellungnahme.„Auf der Grundlage dieser Ermittlungsergebnisse haben meine Verteidiger Staatsanwalt Rispoli offiziell die Notwendigkeit dargelegt, gezielte Ermittlungen durchzuführen, wobei sieben Bereiche ausfindig gemacht worden sind, in denen die Ermittlungen unzureichend sind oder vervollständigt werden müssen. Falls diese Ermittlungstätigkeiten unverzüglich und ohne irgendwelche Vorbehalte durchgeführt werden, wird dies zu einem klärenden Ergebnis führen“, schreibt Laimer.Auf Anraten seiner Verteidiger müsse er deshalb den Abschluss dieser notwendigen, zusätzlichen Ermittlungstätigkeiten abwarten.„Daher haben meine Rechtsanwälte heute an den Staatsanwalt den Antrag gerichtet, die für heute vorgesehene Einvernahme zu vertagen; wobei ich die Hoffnung zum Ausdruck bringe, dass diese jedenfalls so bald wie möglich erfolgen kann. Die neue Einvernahme ist nämlich erst nach Abschluss der beantragten und unaufschiebbaren Beweisaufnahmen zielführend“, betonte Laimer am Montag.“Habe im Interesse der Allgemeinheit gehandelt“Es sei für ihn weder nachvollziehbar noch vertretbar, dass Sachverhalte und Personen außerhalb der Ermittlungen blieben, obwohl sie in dieser Angelegenheit eine unklare Rolle gespielt hätten.„Andererseits wird gegen den politischen Vertreter unverzüglich ein Verfahren angestrebt, ohne vorher das Verhalten derjenigen Personen zu überprüfen und zu bewerten, die auf verschiedene Weise Druck ausgeübt und das Amt in der üblichen Unparteilichkeit seiner Entscheidungen beeinflusst haben“, so der Landesrat.Er sei „zutiefst überzeugt, im Interesse der Allgemeinheit gehandelt zu haben“ und sei sich „in keiner Weise strafrechtlich relevanter Absichten oder Handlungen bewusst.“