Sonntag, 10. Mai 2020

Endlich zu Hause: Silvia Romano in Italien gelandet

Ein Flugzeug landet auf dem römischen Flughafen Ciampino. Die Treppe wird heruntergelassen und eine junge Frau steigt aus, in einen grünen Umhang gehüllt, eine Schutzmaske vor dem Mund. Silvia Romano ist zurück in ihrer Heimat.

Ein Bild, das mehr sagt als 1000 Worte: Silvia Romano durfte ihre Familie endlich wieder in die Arme schließen.
Ein Bild, das mehr sagt als 1000 Worte: Silvia Romano durfte ihre Familie endlich wieder in die Arme schließen. - Foto: © ANSA / FABIO FRUSTACI
Es war der 20. November 2018, als die junge italienische Entwicklungshelferin Silvia Romano in Kenia entführt und gefangen genommen wurde. Es folgte 18 bange Monate des Wartens und der Ungewissheit, bevor am Samstag die Nachricht kam, die wie ein Wunder klang: Die junge Frau konnte unweit der somalischen Hauptstadt befreit werden.

Bereits tags darauf folgte dann der große Moment. Romano wurde mit einem Flugzeug des italienischen Auslands-Nachrichtendienstes in ihr Heimatland geflogen. Gegen 14 Uhr landete die Maschine am römischen Flughafen Ciampino, wo die Frau von Ministerpräsident Giuseppe Conte und Außenminister Luigi di Maio empfangen wurde.

“Si è appena conclusa l’operazione che ha portato alla liberazione della nostra connazionale Silvia Romano, dopo una...

Pubblicato da Palazzo Chigi - Presidenza del Consiglio dei Ministri su Domenica 10 maggio 2020


Bei ihrem Gang über das Rollfeld winkte sie den anwesenden Menschen zu und als sie für einen Moment die zum Schutz vor dem Coronavirus getragene Maske nach unten schob, huschte ein breites Lächeln über ihre Lippen. Weiters trug Romano bei ihrer Ankunft in der Heimat ein grünes muslimisches Gewand. Laut ersten Informationen aus Ermittlerkreisen soll sie in der Gefangenschaft zum Islam konvertiert sein.



Der emotionalste Moment sollte aber noch folgen. Nach 18 Monaten voll Angst und Hoffnungslosigkeit durften Mutter, Vater und Schwester ihre Silvia wieder in den Arm nehmen.

Unmittelbar nach der Rückkehr in die Heimat wird Silvia Romano nun in Rom angehört. Ihre Aussagen sollen den Ermittlern im Zuge der Aufklärung der Entführung mehr Klarheit verschaffen.

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stol/ansa

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