Mittwoch, 23. März 2016

Eppan: Mercanti-Kaserne ist für Flüchtlinge bezugsfertig

Bei einem Lokalaugenschein in der Mercanti-Kaserne hat sich Soziallandesrätin Martha Stocker mit den Gemeindevertretern von Eppan am Mittwoch ein Bild von den abgeschlossenen Arbeiten für die Aufnahme von Asylantragstellern gemacht. "Die Aufnahme, vor allem aber die Integration der Flüchtlinge ist eine große Herausforderung", erklärte Stocker bei dem Treffen.

Bei einem Lokalaugenschein in der Mercanti-Kaserne konnten mehrere Fragen geklärt werden; im Bild u.a. Abteilungsdirektor Luca Critelli und Landesrätin Martha Stocker (1. und 2. v.l.) sowie Bürgermeister Wilfried Trettl (im Vordergrund).
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Bei einem Lokalaugenschein in der Mercanti-Kaserne konnten mehrere Fragen geklärt werden; im Bild u.a. Abteilungsdirektor Luca Critelli und Landesrätin Martha Stocker (1. und 2. v.l.) sowie Bürgermeister Wilfried Trettl (im Vordergrund). - Foto: © LPA

Nach der Aufnahme von Asylantragstellern in den Gemeinden Bozen, Meran, Mals, Tisens, Vintl, Pfitsch, Kastelruth, Bruneck und St. Ulrich konnten nun die Anpassungsarbeiten an der Mercanti-Kaserne in Eppan abgeschlossen werden.

Bei einem Lokalaugenschein am Mittwoch machte sich Landesrätin Stocker gemeinsam mit dem Direktor der Landesabteilung Soziales, Luca Critelli, Bürgermeister Wilfried Trettl, Gemeindesozialreferentin Monika Hofer Larcher sowie den Vertretern des Eppaner Gemeinderates und des Vereins Volontarius ein Bild von der nunmehr bezugsfertigen Aufnahmeeinrichtung für 52 Flüchtlinge. Dabei konnten allfällige Fragen und letzte Details geklärt werden, sodass in Kürze die ersten Asylantragsteller einziehen können.

"Die Flüchtlingsaufnahme und -begleitung ist eine Herausforderung für uns alle: für die Landesverwaltung, für die verschiedenen Organisationen, für die betroffenen Bezirksgemeinschaften und Gemeinden", erklärte die Landesrätin bei ihrem Besuch in Eppan. "Wenn Integration gelingen soll, ist der Einsatz der Asylantragsteller gefordert, unsere Sprache und Alltagskultur kennenzulernen und sich auf eventuelle Arbeitsmöglichkeiten vorzubereiten. Andererseits brauchen die Menschen eine Chance und hier sind die Vereine und engagierten Ehrenamtlichen vor Ort ebenso gefragt wie die Wirtschaftstreibenden und die Gewerkschaften."

stol/lpa

stol