In der Emilia Romagna siegte der PD-Politiker Michele De Pascale (39), amtierender Bürgermeister der Adria-Hafenstadt Ravenna, mit 56,5 Prozent der Stimmen. Die Kandidatin der Mitte-rechts-Allianz, Elena Ugolini (65), schaffte es auf lediglich 40,4 Prozent der Stimmen. Die Emilia Romagna bestätigte sich als Italiens „rote Hochburg“. Die Region ist seit den 1970-er Jahren stets von Linksparteien regiert.<BR /><BR />In Umbrien siegte die Mitte-links-Kandidatin, Stefania Proietti (49), Bürgermeisterin der Stadt Assisi, mit 51 Prozent. Sie besiegte die scheidende Präsidentin der Region und ehemalige Lega-Senatorin Donatella Tesei (66). In Umbrien waren circa 800.000 Personen zu den Regionalwahlen aufgerufen, in der Emilia Romagna 3,5 Millionen. In beiden Regionen kam es zu einer hohen Stimmenenthaltung. Die Wahlbeteiligung in der Emilia Romagna lag bei 46,42 Prozent, in Umbrien bei 52 Prozent.