Wie lange es dauere, bis auch Italien unter den Rettungsschirm der EU gestellt werden müsse, werde sich zeigen, die Wahrscheinlichkeit sei jedoch groß. "Für Südtirol stellt sich die Frage, ob es tatsächlich mit Italien in den Strudel der Ereignisse gerissen wird oder ob es die Kraft aufbringt, einen eigenen Weg zu gehen", so der Landtagsabgeordnete.Die Tatsache, dass Landeshauptmann Durnwalder alle Kompetenzen des Staates in Südtirol übernehmen wolle, könne auch dahingehend interpretiert werden, dass er sich ernsthaft Sorgen um die Zukunft des Landes mache. Allerdings bleibe abzuwarten, ob den letzten Äußerungen auch endlich Taten folgen, so Leitner.„Wenn Durnwalder nun die Abschaffung der Region und des Regierungskommissariates erwägt, so findet er in uns Freiheitlichen natürlich Unterstützung. Genau diese Forderungen haben wir in der Vergangenheit wiederholt gestellt. Für die Abschaffung des Regierungskommissariates haben wir sogar einen entsprechenden Antrag durchgebracht. Die SVP hat zwar zugestimmt, konkrete Schritte sind aber keine gefolgt. Den Antrag für die Abschaffung der Region hat die SVP noch in der laufenden Legislaturperiode abgelehnt. Woher also der plötzliche Sinneswandel? Oder folgt das nächste Ablenkungsmanöver? Was die finanzielle Situation anbelangt, so kann man dem Landeshauptmann eines nicht unterstellen: dass er nicht rechnen könnte. Jetzt geht es um den politischen Willen, Nägel mit Köpfen zu machen“, schließt Leitner.