Die Ampel-Koalition hat sich mit ihrem Haushalt verspekuliert, das ist gerichtlich verbürgt, also wurde gekürzt und gestrichen und jetzt werden die Konsequenzen für die Menschen in Deutschland offensichtlich.<BR /><BR /><BR />Für viele geht es buchstäblich ums Überleben. Weil nämlich die bayerische Landwirtschaft immer noch von bäuerlichen Familienbetrieben und nicht wie oftmals im Norden von einer Agar-Industrie geprägt ist, befinden sie sich ohnehin seit langem durch die Subventions-Politik der EU gegenüber ihren nördlichen Kollegen im Nachteil. Doch die neuesten Beschlüsse der Bundesregierung bedeuten hier wie dort für viele Betriebe das wirtschaftliche Ende. <BR /><BR />Allein wenn die Vergünstigung für Agrardiesel wie geplant gestrichen wird, bedeutet das für die Bauern eine finanzielle Mehrbelastung in mindestens vierstelliger, oftmals fünfstelliger Höhe. Keinem Angestellten oder Arbeiter in der gewerblichen Wirtschaft wäre so etwas zuzumuten. Dabei sind es nicht nur die steigenden Kosten, welche die Bauern belasten. Die immer größerer werdende Zahl an Auflagen und Reglementierungen gehört ebenso dazu. Der Zorn richtet sich wesentlich gegen den grünen Wirtschaftsminister Habeck.<BR /><BR />Dieser traute sich bei einem Bootsausflug an der Nordsee nicht auf einen Insel, weil dort wütende Bauern warteten, um ihm ihre Meinung zu sagen. Er machte auch im Anschluss keinerlei Anstalten, etwas Verständnis zu zeigen, sondern sprach mit Blick auf die Bauern von „Umsturzphantasien“, „extremistischen Gruppen“ und „völkisch nationalistischen Symbolen“. Diese letzteren bestanden aus der Bundesflagge, die zu zeigen bei manchen Gelegenheiten der Obrigkeit offenbar missfällt.<BR /><BR />Überhaupt versuchen Politiker wie Medien, die Bauern-Proteste in die äußerste rechte Ecke zu drängen. Dass sich die Vertreter der Landwirte entschieden gegen die Vereinnahmung durch Radikale wehren, wird dabei ebenso abgetan, wie der Umstand, dass bei anderen Gelegenheiten und linken Demonstrationen die links-extremistischen schwarzen Kader zum gewohnten Bild gehören. <BR /><BR />Die Proteste sollen die ganze Woche andauern. Sie scheinen von der Befürchtung getragen, daß es dem Bauernstand insgesamt ans Leder gehen soll. Wer dann für die Ernährung sorgt? Kein Problem. So hört man, daß derzeit der US-Milliardär Bill Gates groß in Labor-Fleisch investiert. Das wäre hier das Ende. Doch die Bauern können mit ihren Betrieben nicht auswandern, wie die deutsche Industrie das tut.<BR />