Montag, 22. Oktober 2018

„Es liegt nun mal im Trend, dass Volksparteien verlieren.“

„Mitregieren“ war das Schlagwort der Partei: Das Team Köllensperger geht als Zweitplatzierter aus den Landtagswahlen hervor und hat sich 6 Mandate gesichert. Im Gespräch mit STOL zeigt sich der Unternehmer Köllensperger optimistisch und motiviert.

Köllensperger wollte „mitregieren“ - nun kann er das. - Foto. Team Köllensperger
Köllensperger wollte „mitregieren“ - nun kann er das. - Foto. Team Köllensperger

Die neue Partei im Landtag habe den Glanz des Neuen und sei gerade deshalb so attraktiv gewesen für viele Wähler, wird dem Neuzugang Team Köllensperger vorgeworfen.

Nur zum Teil sei das jedoch so, erklärt der Parteichef: „Wir haben ein Team aus 35 Kandidaten aus verschiedenen Landesteilen und können so viele Interessen abdecken. Außerdem sind wir motiviert und schlagfertig“, unterstreicht Köllensperger.

Er glaubt, dass seine Partei am Sonntag viele Stimmen von ehemaligen SVP-Wählern erhalten habe. „Es liegt nun mal im Trend, dass Volksparteien verlieren. Und die SVP bekommt die Rechnung dafür serviert, dass sie in den vergangenen 10 Jahren auf wichtige Fragen einfach keine Antwort gegeben haben, wie zum Beispiel das Verkehrsproblem.“

Zusammen mit der Lega zählt das Team Köllensperger zu den Gewinnern der diesjährigen Landtagswahlen.

stol

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