Montag, 31. August 2020

EU bringt nach Explosionskatastrophe mobiles Krankenhaus nach Beirut

Nach der Explosionskatastrophe von Beirut hat die EU weitere 12 Tonnen Hilfsgüter auf den Weg in die libanesische Hauptstadt gebracht. Darunter seien unter anderem ein mobiles Krankenhaus und Schutzmasken, wie die EU-Kommission am Montag mitteilte.

Durch die verheerende Explosion am 4. August kamen über 180 Menschen ums Leben.
Durch die verheerende Explosion am 4. August kamen über 180 Menschen ums Leben. - Foto: © APA/afp / GONZALO FUENTES
Demnach soll das Material nicht nur im Zusammenhang mit der verheerenden Explosion, sondern auch in der Coronavirus-Pandemie den Zugang der Menschen zu medizinischer Versorgung sichern.

Nach Angaben des zuständigen EU-Kommissars Janez Lenarcic hat die EU mittlerweile bereits 29 Tonnen Hilfsgüter und mehr als 64 Millionen an finanzieller Nothilfe bereit gestellt.

Durch die verheerende Explosion im Hafen der Hauptstadt Beirut am 4. August sind mehr als 180 Menschen getötet und 6000 weitere verletzt worden. Nach der Katastrophe waren auch die Corona-Infektionszahlen stark angestiegen. Daraufhin wurden im Libanon erneut strikte Ausgangsbeschränkungen beschlossen.

Die Explosion soll durch große Mengen Ammoniumnitrat verursacht worden sein. Diese waren nach Regierungsangaben über Jahre ohne Sicherheitsvorkehrungen im Hafen gelagert worden.

dpa