Die EU-Kommission kritisiert einige Aspekte der Immobiliensteuer IMU. So trage die Steuer nicht zur Umverteilung des Vermögens in Italien bei, heißt es in dem Bericht.Auch habe die IMU keine Auswirkung auf Ungleichheiten, im Gegenteil, sie führe in Italien zu einem leichten Anstieg der Armut, so die EU-Kommission in einem Bericht.Die EU spricht sich zwar nicht gegen die Steuer aus, fordert aber Nachbesserungen.So solle die IMU progressiv berechnet werden, also nach Einkommen gestaffelt werden.Positiv sei etwa, dass für die Erstwohnung und für Familien mit Kindern Abschreibungen bzw. Abschläge vorgesehen seien und dass Zweit- oder Drittwohnungen höher besteuert würden, so die EU.Andererseits gebe es Verbesserungspotential. So könnten etwa die Katasterwerte der Immobilien angepasst werden und die Definition von Erst- und Zweitwohnung verbessert werden.stol