Bei den Kanälen könne es sich um staatlich kontrollierte Medien, diplomatische Kanäle oder sogar staatsnahe Quellen handeln, sagte der EU-Kommissionssprecher. Außerdem habe es eine Instrumentalisierung der Ereignisse durch Menschenhändler und Schlepper gegeben. Die spanischen Behörden würden dies gerade untersuchen.<BR /><BR />Laut dem EU-Kommissionssprecher sieht das EU-Gesetz über digitale Dienste (DSA) einen Mechanismus vor, der bei ernsthaften Bedrohungen Plattformen für Soziale Medien in die Verantwortung nimmt. Nationale Behörden könnten die EU-Kommission ersuchen, mit den großen Online-Plattformen enger zusammenzuarbeiten. In Zukunft müsse die EU mehr tun, um potenzielle Online-Bedrohungen und Aktivitäten in den Sozialen Medien erkennen und ein Frühwarnsystem aufzubauen.<BR /><BR />Demnach kursieren Aufrufe unter jungen Marokkanern in sozialen Netzwerken unter dem Motto: „Wir sehen uns am 15. dort.“ Bauer forderte am Donnerstag: „Die aktuellen Aufrufe für den 15. August zeigen, dass diese gefährliche Dynamik nicht vorbei ist. Spanien muss angesichts der Berichte eines neuerlichen Sturms umgehend den Grenzschutz in seinen afrikanischen Exklaven massiv aufrüsten und garantierten, dass er dieses Mal auch hält.“