Freitag, 30. August 2019

EU-Kommission zu gleichen Teilen aus Frauen und Männern

Die neue EU-Kommission wird einem Medienbericht zufolge voraussichtlich zu etwa gleichen Teilen aus Frauen und Männern bestehen. „Wir werden einige sehr starke Frauen in der nächsten Kommission haben, die auch wichtige wirtschaftsnahe Portfolios besetzen“, sagte die künftige Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen dem Nachrichtenmagazin „Spiegel“ (Samstag).

Nach aktuellem Stand sollen mindestens 12 der 27 künftigen EU-Kommissare Frauen sein.
Nach aktuellem Stand sollen mindestens 12 der 27 künftigen EU-Kommissare Frauen sein. - Foto: © shutterstock

Nach derzeitigem Stand sollen mindestens 12 der 27 künftigen EU-Kommissare Frauen sein, die Zahl könnte noch auf bis zu 14 steigen.

Die künftige EU-Kommissionspräsidentin Ursula Von der Leyen hatte angekündigt, die Kommission erstmals zur Hälfte mit Frauen besetzen zu wollen. „Meine Erfahrung ist, dass sich mit steigendem Frauenanteil etablierte Diskussionsmuster ändern, es eine andere Art zu kommunizieren gibt“, erklärte von der Leyen. Die neue Kommission soll ihr Amt am 1. November antreten, das Europaparlament muss von der Leyens Kabinett zuvor als Ganzes billigen.

Neben von der Leyen zählen die künftige Vizepräsidentin Margrethe Vestager, die Französin Sylvie Goulard und die ehemalige finnische Finanzministerin Jutta Urpilainen zur Kommission. Auch Bulgarien, Estland, Kroatien, Malta, Portugal, Tschechien, Schweden und Zypern nominierten Frauen.

Die genaue Zuordnung der Portfolios ist derzeit noch unklar, da Italien als letztes Land noch keinen EU-Kommissar benannt hat. Die Briten verzichteten wegen des geplanten Brexits Ende Oktober auf eine Nominierung.

apa/afp

stol