Nach derzeitigem Stand sollen mindestens 12 der 27 künftigen EU-Kommissare Frauen sein, die Zahl könnte noch auf bis zu 14 steigen.Die künftige EU-Kommissionspräsidentin Ursula Von der Leyen hatte angekündigt, die Kommission erstmals zur Hälfte mit Frauen besetzen zu wollen. „Meine Erfahrung ist, dass sich mit steigendem Frauenanteil etablierte Diskussionsmuster ändern, es eine andere Art zu kommunizieren gibt“, erklärte von der Leyen. Die neue Kommission soll ihr Amt am 1. November antreten, das Europaparlament muss von der Leyens Kabinett zuvor als Ganzes billigen.Neben von der Leyen zählen die künftige Vizepräsidentin Margrethe Vestager, die Französin Sylvie Goulard und die ehemalige finnische Finanzministerin Jutta Urpilainen zur Kommission. Auch Bulgarien, Estland, Kroatien, Malta, Portugal, Tschechien, Schweden und Zypern nominierten Frauen.Die genaue Zuordnung der Portfolios ist derzeit noch unklar, da Italien als letztes Land noch keinen EU-Kommissar benannt hat. Die Briten verzichteten wegen des geplanten Brexits Ende Oktober auf eine Nominierung.apa/afp