Freitag, 08. Mai 2020

EU schafft Luftbrücke für Entwicklungsländer

Die EU hat eine Luftbrücke eingerichtet, um Helfer und Hilfsgüter zur Bekämpfung des Coronavirus in Entwicklungsländer zu transportieren.

Der 1. Flug startete am Freitag.
Der 1. Flug startete am Freitag. - Foto: © APA (Symbolbild/AFP) / DOMINIQUE FAGET
Der 1. Flug startete am Freitagmorgen in Lyon und brachte neben 13 Tonnen humanitärer Hilfsgüter rund 60 Mitarbeiter von Hilfsorganisationen in die Zentralafrikanische Republik. 2 weitere Frachtflüge sind in den kommenden Tagen geplant.

„Wenn wir heute ein Gebiet der Welt ungeschützt lassen, sind wir alle morgen ungeschützt“, erklärte der für das Krisenmanagement zuständige EU-Kommissar Janez Lenarcic zum Start der Luftbrücke. Es gehe vor allem darum, Hilfe in Gebiete zu bringen, in denen es wegen der Corona-Krise Versorgungsengpässe gebe.

Um sich ein Bild von der Lage in der Zentralafrikanischen Republik zu machen, begleitete Lenarcic den 1. Hilfsflug. Er traf sich in der Hauptstadt Bangui unter anderem mit dem Präsidenten Faustin-Archange Touadéra sowie mit Vertretern von Hilfsorganisationen.

dpa