Sonntag, 28. März 2021

EU-Tourismusverantwortliche beraten über „Grünen Pass“

Tourismusverantwortliche aus Deutschland und anderen EU-Ländern wollen auf Initiative Österreichs am Montag in einer Videokonferenz über den „Grünen Pass“ beraten.

Sardinien ist ein beliebtes Urlaubsziel.  Mehrere Tourismusverantwortliche wollen in Kürze über das weitere Vorgehen beim „Grünen Pass“ diskutieren. Reisen solle dadurch wieder möglich werden.
Sardinien ist ein beliebtes Urlaubsziel. Mehrere Tourismusverantwortliche wollen in Kürze über das weitere Vorgehen beim „Grünen Pass“ diskutieren. Reisen solle dadurch wieder möglich werden. - Foto: © Shutterstock
Dieses geplante EU-Dokument soll Impfungen gegen das Coronavirus sowie Tests oder überstandene Infektionen fälschungssicher registrieren und unter anderem das Reisen erleichtern. Die Teilnehmer wollten die Voraussetzungen erörtern, die das Zertifikat mit Bezug auf den Tourismus erfüllen solle, berichtete die Nachrichtenagentur APA unter Bezug auf Tourismusministern Elisabeth Köstinger.

Auch Italien hat Teilnahme zugesagt

Ihre Teilnahme zugesagt hätten Deutschland, Dänemark, Frankreich, Italien, Spanien, Portugal, Griechenland, Slowenien, Kroatien, Zypern, Malta und Bulgarien, so das Ministerium für Landwirtschaft, Regionen und Tourismus in Wien.

„Wir wollen uns mit den anderen Tourismusländern der EU koordinieren, damit wir möglichst bald zu einheitlichen Rahmenbedingungen kommen, unter denen der “Grüne Pass„ eingesetzt werden kann“, sagte Köstinger. Die EU-Kommission spricht von einem „Digitalen Grünen Nachweis“.

Das Zertifikat solle nur für die Zeiten der Pandemie gelten


Das Dokument soll nur für die Zeit der Pandemie gelten und nur die wichtigsten personenbezogenen Daten enthalten, so das Ministerium. Eine zentralisierte Datenbank auf EU-Ebene werde es nicht geben.

Aufgeführt werden sollen etwa der verwendete Impfstoff und das Datum und der Ort der Impfung oder des Tests. Auch ohne das Zertifikat müsse Reisen aber möglich bleiben, betonte die Ministerin.

dpa

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