Es gehe darum, die „konstruktiven Kräfte“ zu stärken, erklärte der Chef der Tiroler ÖVP. Es gebe so viele Populisten, die nur auf die EU schimpfen würden, demgegenüber stehe die ÖVP als „Pro Europa-Bewegung“.Als Spitzenkandidatin der Tiroler ÖVP wurde am Montag vom Vorstand der ÖVP die 41-jährige Außerfernerin Barbara Schennach nominiert. Sie arbeitet derzeit als Sonderbeauftragte für Europakommunikation in der Wirtschaftskammer Österreich und war zudem sieben Jahre lang Leiterin des EU-Büros der Wirtschaftskammer in Brüssel. Er gehe davon aus, dass Schennach auf den ersten zehn Plätzen der ÖVP-Liste zu finden sein werde, meinte Platter.Neben Schennach wurde zudem der Südtiroler EU-Abgeordnete Herbert Dorfmann (SVP) als Kandidat der „Europaunion Tirol“ vorgestellt. Die Tiroler ÖVP werde Dorfmann, den laut Platter erstmaligen „Euregio-Kandidaten“, unterstützen. Dieser werde in Zukunft die Interessen von Nord-, Ost-, und Südtirol im EU-Parlament vertreten, unterstrich Tirols Landeshauptmann.Herbert Dorfmann kann allerdings in Nordtirol nicht gewählt werden, die Unterstützung ist symbolisch.apa/stol