Parallel dazu weist die sh.asus darauf hin, dass aus Sicht der Studierenden vor allem die effektive Weiterführung des Bologna-Prozesses von größter Bedeutung ist.Die sh.asus hat diesbezüglich ein Dossier mit dem Titel „Vier Problemstellen studentischer Mobilität in Europa“ ausgearbeitet und allen Südtiroler Kandidaten sowie den europäischen Spitzenkandidaten übermittelt, um wichtige Baustellen der Hochschulpolitik aus Südtiroler Perspektive aufzuzeigen.Dazu gehört etwa die nach wie vor problematische Anerkennung europäischer Studienabschlüssen in Italien, ein Prozedere, welches eine Vielzahl Südtiroler Absolventen betrifft.Ebenso fordert die sh.asus die Abschaffung der italienischen „Dichiarazione di valore“, ein hochschulpolitisches Relikt, welches längst überholt ist.Zudem schlägt die sh.asus in ihrer Aussendung vor, die aktuell im Südtiroler Stipendiensystem vorgesehene Rückerstattung von Studiengebühren für Universitäten in Ländern des italienischen und deutschen Kulturraumes durch eine Rückerstattung im Raum der Europäischen Union, bei entsprechender Deckelung, zu ersetzen.