Mittwoch, 25. Mai 2016

Euregio: Flüchtlingsproblematik gemeinsam lösen

Die Tagung des Euregio-Vorstands in Rovereto stand ganz im Zeichen der Flüchtlingsfrage.

Der Euregio-Vorstand ist in Rovereto zu seiner zwölften Sitzung zusammengetroffen - Foto: EVTZ Europaregion
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Der Euregio-Vorstand ist in Rovereto zu seiner zwölften Sitzung zusammengetroffen - Foto: EVTZ Europaregion

Zum zwölften Mal ist am Mittwoch der Vorstand und zum neunten Mal die Versammlung des Europäischen Verbunds territorialer Zusammenarbeit EVTZ "Europaregion Tirol-Südtirol-Trentino" in Rovereto zusammengetroffen. 

Politisches Thema der Vorstandssitzung mit den drei Landeshauptleuten Ugo Rossi, Arno Kompatscher und Günther Platter war die Flüchtlingsfrage. 

"An einem Strang ziehen"

In der Flüchtlingsfrage haben die drei Präsidenten vereinbart, auch weiterhin gemeinsam an einem Strang zu ziehen. Etwaige Kontrollen am Brenner sollen abgesprochen und vereinbart werden.

Landeshauptmann Kompatscher verwies dabei auf die wichtige Vermittlerrolle, welche die Euregio sogar auf europäischer Ebene eingenommen habe: "Wir wollen in Europa eine Vorbildfunktion einnehmen und ein exzellentes Beispiel geben, wie durch enge Zusammenarbeit Grenzen überwunden werden", so Kompatscher.

Alpenradtour durch die Europaregion

Auf der Tagesordnung standen die laufenden Projekte des Gemeinsamen Büros in Bozen ebenso, wie die zukünftigen grenzüberschreitenden Kooperationsprojekte, die Zusammenarbeit unter den drei Universitäten und die grenzüberschreitende Mobilität.

Gutgeheißen wurden verschiedene neue Projekte des EVTZ, wie die kurz bevorstehende Alpenradtour vom Chiemsee bis zum Gardasee, von der sich der Euregio-Vorstand durch die mediale Berichterstattung große Aufmerksamkeit für die landschaftlichen und kulturellen Besonderheiten der Europaregion Tirol-Südtirol-Trentino erhofft. 

lpa/stol

stol