In diesem Jahr hat es das Interreg Italien-Österreich Projekt „EUMINT“ unter die Finalisten geschafft, verlautete aus Brüssel. Das Projekt fördert die institutionelle grenzüberschreitende Zusammenarbeit im Bereich der Migration. Ziel sei die Stärkung der Prozesse zur staatsbürgerlichen- und beruflichen Integration sowie der sozialen Kohäsion. Die Preisverleihung der RegioStars findet am Dienstag, 9. Oktober, im Rahmen der diesjährigen Europäischen Woche der Regionen und Städte in Brüssel statt.Mit dem Projekt sollen die mit dem Phänomen der Migration verbundenen sozialen, wirtschaftlichen, politischen und kulturellen Herausforderungen besser bewältigt werden. „EUMINT“ zielt darauf ab, die institutionelle grenzüberschreitende Zusammenarbeit zwischen Italien und Österreich in den Gebieten Südtirol, Tirol, Friaul-Julisch Venetien, Kärnten, Venetien und Trentino zu stärken. In diesen grenznahen Gebieten sollen gemeinsame und kohärente Integrationsmaßnahmen, insbesondere im Hinblick auf Asylwerber und Asylberechtigte, gefördert werden.Im RegioStars-Wettbewerb werden Projekte ausgezeichnet, die zur regionalen Entwicklung beitragen. Eine unabhängige Jury wählte in diesem Jahr aus knapp 200 Projekten 24 Finalisten in fünf Kategorien.An dem Projekt „EUMINT“ beteiligen sich unter anderem die Bezirksgemeinschaften Burggrafenamt, Überetsch-Unterland,Salten-Schlern, Eisacktal, Vinschgau und Wipptal, das Institut für Geografie der Universität Innsbruck, die Städte Innsbruck und Bozen sowie die autonomen Provinzen Trentino und Südtirol.apa