Mittwoch, 24. März 2021

Gedenken für Covid-Opfer in europäischen Städten am Mittwoch

In vielen Städten Europas soll es am heutigen Mittwoch eine gemeinsame Schweigeminute für die Corona-Opfer geben. „Europa braucht einen gemeinsamen Augenblick des Gedenkens“, rief der Präsident des Verbandes Eurocities und Bürgermeister von Florenz, Dario Nardella, zu der Aktion auf.

Gedacht werden soll vor allem der Toten sowie der Menschen, die durch die Krise leiden.
Gedacht werden soll vor allem der Toten sowie der Menschen, die durch die Krise leiden. - Foto: © Shutterstock
In dem Verband Eurocities sind rund 200 Städte aus knapp 40 Ländern zusammengeschlossen. Nardella sagte, es gehe darum, die Toten zu betrauern und an die Menschen zu denken, die unter den Folgen der Pandemie litten. Dazu soll am heutigen Mittwoch um 12 Uhr mittags eine Minute lang geschwiegen werden.

Wie ein Sprecher am vergangenen Sonntag erläuterte, wollen die Bürgermeister mit der Schweigeminute weiters unterstreichen, dass die Pandemie eine grenzüberschreitende Krise ausgelöst habe. Dazu soll es auf YouTube auch einen Livestream geben.

Am 18. März, genau ein Jahr nachdem Militärlastwagen mit Särgen von Corona-Toten durch Bergamo rollten, war italienweit der Covid-Opfer gedacht worden.

In Südtirol hatten unter dem Leitmotiv „Innehalten.Gedenken.Ermutigen – Ein gemeinsames Erinnern an die Corona-Verstorbenen“ Südtiroler Organisationen und Institutionen dazu aufgerufen, am 18. März gemeinsam Momente des Erinnerns zu schaffen.

Besinnlich wurde also am vergangenen Donnerstag der erste Corona-Gedenktag in Bozen begangen:

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dpa/apa/stol