Der gibt dazu (noch) keine Stellungnahme ab. Der ehemalige SVP-Senator Oskar Peterlini wollte auf Nachfrage seine Kandidatur für die Europawahlen im Juni auf der Liste der Demokratischen Partei weder bestätigen noch dementieren. Er gebe keine Stellungnahme ab, ließ er verlauten. <BR /><BR />Laut der Tageszeitung „Alto Adige“ soll der dem linken Flügel der SVP zuzuordnende Peterlini sich noch Bedenkzeit ausgebeten haben. Abgelehnt habe er aber noch nicht. Sollte Oskar Peterlini für Brüssel in den Ring steigen, bekämen die anderen Südtiroler Kandidaten jedenfalls ein politisches Schwergewicht zur Konkurrenz. <BR /><BR />Die „Konkurrenz aus den eigenen Reihen“ dürfte dabei vor allen Dingen SVP-Kandidat Herbert Dorfmann nicht schmecken, der sich bislang beste Chancen ausrechnen durfte. Für den SVP-Kandidaten an dessen Wahl wohl kaum Zweifel bestehen, wäre es die bereits vierte Legislaturperiode im Europaparlament. <BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1020729_image" /></div> <BR /><h3> Matteo Gazzini will <BR />für Forza Italia nach Brüssel</h3><BR />Neben Dorfmann möchte auch Matteo Gazzini (im Bündnis SVP und Forza Italia und als Listenführer) gerne eine weitere Legislaturperiode in Brüssel anhängen. 2019 noch für die Lega ins Europaparlament eingezogen, hat er mittlerweile Partei gewechselt und tritt nun für Forza Italia erneut an. Er kandidiert aber auch als Leiferer Bürgermeister. <BR /><h3> SVP einzige Südtiroler Partei mit eigenem Logo</h3><BR />Obwohl im Bündnis mit Forza Italia tritt die SVP auch bei den diesjährigen Europaparlamentswahlen als einzige wahlwerbende rein Südtiroler Partei mit dem eigenen Listenzeichen und nicht im Verbund auf dem Stimmzettel an, wie die Volkspartei in einer Aussendung betont; sie spielt damit auf die Mitbewerber Brigitte Foppa (Grüne) und Paul Köllensperger (Team K) an: Die Kandidatin der Grünen wird bei den Wahlen am 8./9. Juni im Bündnis Alleanza Verdi-Sinistra antreten, der Vorsitzende des Team K mit „Azione“. Beide sitzen derzeit für ihre Parteien im Südtiroler Landtag. Würden sie gewählt, müsste der/die erste Nicht-Gewählte auf der Kandidatenliste für die Landtagswahlen im vergangenen Jahr nachrücken.<BR />Gute Chancen werden dabei Brigitte Foppa zugeschrieben, die nach Alexander Langer, Reinhold Messner und Sepp Kusstatscher erstmals nach 15 Jahren wieder Südtiroler Grüne im Europaparlament vertreten könnte. Wäre dem so, würde Sabine Giunta für sie in den Landtag nachrücken. Die italienische Lehrerin und Gewerkschafterin war nur um ein paar Stimmen bei den Landtagswahlen an Zeno Oberkofler gescheitert. <BR />(Un-)auffällig still ist es hingegen um Lega und Freiheitliche, für die sich ein Antreten im Verbund anbieten würde. <h3> FdI: Es könnte auf Alessia Ambrosi hinauslaufen</h3><BR />Schon konkreter scheint es bei den Fratelli d'Italia zuzugehen, wo es auf eine Kandidatur der Trentiner FdI-Kammerabgeordneten Alessia Ambrosi hinauslaufen könnte. Aber fix ist das noch nicht. Für Südtirol besonders interessant: Sollte Alessia Ambrosi antreten und durchkommen, könnte für sie Marco Galateo in die römische Abgeordnetenkammer nachrücken. <BR /><BR />Noch 2 weitere Südtiroler wollen ihr Glück mit Europa versuchen: Luigi Gallo, viele Jahre für die Kommunisten (Rifondazione comunista) im Bozner Stadtrat, findet sich unter den Kandidaten der neuen Bewegung „Pace Terra Diginità“ von Michele Santoro. Und Simon Mariacher kandidiert für die Partei Volt (Italia).<BR />