Trotz ihres Abschieds als Landtagspolitikerin – Eva Klotz will sich um ihren kranken Ehemann kümmern – werde sie in der Partei und für ihre Ideale weiter tätig bleiben. Dies hatte die Dame mit dem Zopf Ende 2014 angekündigt. Trotzdem blieb es lange ruhig. Im Landtag rückte Myriam Atz-Tammerle nach, Klotz war aus den Medien und Pressemitteilungen verschwunden. Bis zum Montag.Der Anlass: Der Südtiroler Heimatbund hatte eine Studie unter Österreichern in Auftrag gegeben – mit dem Ergebnis, dass es 89 Prozent der Österreicher begrüßen würden, wenn die Südtiroler in einem Referendum über ihre staatliche Zugehörigkeit abstimmen könnten. „Freude und Genugtuung“ bei KlotzEva Klotz nimmt diesen Ausgang laut eigener Pressemitteilung „mit besonderer Freude und Genugtuung“ auf. Denn: Nun könnten sich „gewisse Politiker“ aus Südtirol nicht mehr hinter der Ausrede, Österreich wolle die Südtiroler nicht mehr, verstecken. Plus: Österreichische Politiker wüssten nun, dass ihr Volk hinter der Selbstbestimmungsforderung stehe.Sie selbst erwarte sich von dem Ergebnis der Studie einen neuen Schub für die Selbstbestimmung, schreibt Klotz.stol