Eine Frau starb nach der Attacke im Berliner Stadtteil Tiergarten, 16 weitere Menschen wurden verletzt <a href="https://www.stol.it/artikel/chronik/auto-rast-in-berlin-in-menschenmenge-fahrer-auf-der-flucht" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">(STOL hat berichtet)</a>. Deutschlands Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) bezeichnete die Tat als „Angriff auf unsere Gesellschaft.“ Sie werde mit aller Härte verfolgt.<BR /><BR />Den Tatverdächtigen beschreibt die Polizei als etwa 1,90 Meter groß und von schlanker Statur, er sei gefährlich. Ein weißer Van war am Rande des CSD in eine Menschenmenge gefahren. Mehrere Personen sollen auch durch Stichwerkzeuge verletzt worden sein, erklärten die Polizei und die Generalstaatsanwaltschaft Berlin. <BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1340343_image" /></div> <BR />Zu dem Anschlag auf Teilnehmende der CSD-Parade war es am Samstagabend gekommen. Die Feier, an der Hunderttausende Menschen teilnahmen, wurde daraufhin gegen 22.00 Uhr abrupt abgebrochen. Der CSD in Berlin gilt als eine der größten LGBTQ-Pride-Veranstaltungen Europas.<BR /><BR />Die Bundespolizei teilte mit, ihre Präsenz sei sichtbar verstärkt worden, insbesondere an Flughäfen, im Bahnbereich und in der Grenzfahndung. Die Berliner Generalstaatsanwaltschaft teilte mit, die Fahndung dauere an. „Das Strafverfahren liegt bei uns.“ Eine Sprecherin der Generalbundesanwaltschaft ergänzte, in engem Kontakt mit anderen Behörden zu stehen. „Eine Übernahme der Ermittlungen wird geprüft.“<BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1340316_image" /></div> <BR />Die Feuerwehr sprach von drei lebensgefährlich Verletzten und acht Schwerverletzten. Die Charite in Berlin teilte mit, acht auf dem CSD verletzte Menschen versorgt zu haben. Davon seien vier inzwischen wieder entlassen worden. Vier Personen würden aktuell auf der Intensivstationen behandelt. „Es besteht zum jetzigen Zeitpunkt keine Lebensgefahr.“<BR /><BR /><embed id="dtext86-75735271_gallery" /><BR /><BR />Ein Polizeisprecher sagte, es habe zuvor keine Hinweise auf einen solchen Vorfall gegeben. In Sicherheitskreisen hieß es, der Verdächtige sei deutscher Staatsbürger libanesischer Herkunft. Er sei wegen Gewalttaten verurteilt gewesen und im Mai aus dem Jugendarrest entlassen worden. Er wurde als „Gefährder“ geführt, inhaftiert war er wegen Vorbereitung einer staatsgefährdenden Gewalttat. Er habe demnach Kontakt zur Extremisten-Miliz „Islamischer Staat“ gesucht und stand in Verbindung zu Islamisten. Bei den Verfassungsschutzbehörden sei er bekannt gewesen.<BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1340319_image" /></div> <BR />Die für Sonntag im Rahmen des CSD geplanten Events fallen nun aus. Eine Trauerveranstaltung war für den frühen Nachmittag geplant. Bundestagspräsidentin Julia Klöckner ordnete an, dass die Flaggen am Parlament am Sonntag auf Halbmast gesetzt werden.