Die Aussagen von Bersani kommen für die Volkspartei zum denkbar ungünstigsten Moment.Das weiß auch der Unterlandler SVP-Chef Oswald Schiefer.„Sollten diese Aussagen stimmen, dann hat uns Bersani damit einen Bärendienst erwiesen“, so Schiefer gegenüber der Tageszeitung "Dolomiten" (Mittwoch-Ausgabe).Es sei dies „der falsche Sager im falschen Moment“ und mache es der SVP in Überetsch und Unterland nicht leichter, den Wählern das Bündnis mit dem PD samt Senats-Kandidaten Francesco Palermo schmackhaft zu machen.„Ich hoffe, dass Bersani das schnell richtig stellt“, sagt Schiefer.„Wir werden mit Bersani über diese Äußerungen sprechen“Landeshauptmann Luis Durnwalder hat keine Angst, dass das Abkommen zwischen PD und SVP nicht eingehalten wird. Der PD-Chef stehe ganz sicher zu seinen Zusagen.„Aber wir werden mit Bersani über diese Äußerungen sprechen“, kündigt Durnwalder gegenüber der Tageszeitung "Dolomiten" an.„Wenn nur der geringste Zweifel daran besteht, dass die Abmachungen zwischen PD und SVP nicht eingehalten werden, dann muss rechtzeitig darüber geredet werden. Ich bin grundsätzlich der Meinung, dass Verträge und Abmachungen immer einzuhalten sind. Wir werden Bersani zu einer Stellungnahme auffordern“, so Durnwalder.Auch SVP-Obmann Theiner ist sich sicher: „Wir haben nicht den geringsten Grund daran zu zweifeln, dass der PD und Bersani das Abkommen einhalten werden. Und: Wir sind die einzigen, die ein Abkommen haben. Alle anderen haben heiße Luft. Im Abkommen der Grünen mit der SEL steht beispielsweise inhaltlich überhaupt nichts.“ stol________________________________________________________________________Mehr zum Thema gibt es in der heutigen Ausgabe der "Dolomiten".