Man müsse den Mut haben, in Zukunft andere Wege zu gehen und im Landeshaushalt Umschichtungen vorzunehmen, auch, wenn dadurch andere Bereiche gekürzt würden. „Ohne finanziellen Mehraufwand, ohne finanzielle Ressourcen kann nämlich kein Familiengesetz funktionieren“, so die Landtagsabgeordnete.Stirner, die Vorsitzende des 4.Gesetzgebungsausschusses ist, hat den Herbst eine Anhörung im Landtag zum Thema Familienpolitik geplant. Sie widerspricht damit Andreas Pöder von der BürgerUnion. „Dieser behauptet, dass der Landtag das Familiengesetz nur durchwinken soll. Das stimmt keineswegs“, erklärt Stirner.Zum jetzigen Zeitpunkt mache eine Debatte bzw. auch eine Anhörung wenig Sinn. Der erste Entwurf der Steuerungsgruppe sei gerade erst verfasst worden und müsse nun von den Mitgliedern der Steuerungsgruppe überprüft und überarbeitet werden.Erst wenn ein konkreter Entwurf vorliege, mache es Sinn, eine Anhörung zu machen und darüber zu debattieren. „Die Anhörung aller Interessensgruppen zum Thema Familie, allen voran der Allianz für die Familie, ist deshalb eine Selbstverständlichkeit“, betont Veronika Stirner.