„Durch das Auszahlen des Familiengeldes ist noch lange nicht garantiert, dass die Beiträge effektiv den Kindern zugutekommen“, erklärten die Freiheitlichen am Montag. Damit würde das Kindergeld zweckentfremdet.Durch das Steigen der Lebenserhaltungskosten in Südtirol wären für viele Familien Schulveranstaltungen, Ausflüge, Sprachwochen, Skischulen oder Sportvereine für Kinder kaum noch leistbar.Hier solle das Gutscheinsystem als Alternative zum Kindergeld Abhilfe schaffen: Anstatt Geld an die Eltern ausbezahlen, würden Eltern Leistungen, die direkt den Kindern dienen, durch die öffentliche Hand finanziert bekommen.Rechnungen für Schuleintrittskosten, Lernmaterialien, Nachhilfestunden, Sprachwochen, Skikurse, Zahnspangen, Sportausrüstungen könnten direkt beim Land eingereicht und den Eltern rückerstattet werden.„Die Höhe des Familienschecks ist verhandelbar. Durch den Familienscheck können sozial schwächere Familien entlastet und das soziale Ungleichgewicht ausgeglichen werden“, so die Freiheitlichen.Zudem habe der Familienscheck mehrere Vorteile: Das Gutscheinsystem garantiere, dass die Leistungen den Kindern zugutekommen und das Geld im Land bleibe. Deshalb habe der Südtiroler Landtag beschlossen, die Landesregierung zu beauftragen, den Familienscheck mit Gutscheinsystem einzuführen und durch den Familienscheck bestehende Fördermaßnahmen zusammenzufassen, so die Freiheitlichen.