Samstag, 09. Juli 2016

Fehlende Zweisprachigkeit: Land will selbst die Strafen ausstellen

Die Regelung ist klar: Im schriftlichen und mündlichen Verkehr mit den Bürgern müssen alle Ämter der öffentlichen Verwaltungen mit Sitz in Südtirol den Gebrauch der deutschen Sprache gewährleisten. Doch was auf dem Papier steht, wird im Alltag all zu oft nicht angewandt.

In solchen Fällen will das Land künftig Strafen bis zu 20.000 Euro ausstellen
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In solchen Fällen will das Land künftig Strafen bis zu 20.000 Euro ausstellen

So sind die Klagen über mangelnde Verwendung der deutschen Sprache bei  Ordnungshütern, Post und INPS  stark angestiegen. 

In  einer Durchführungsbestimmung für die 6er-Kommission beantragt Arno Kompatscher jetzt für den Landeshauptmann die Zuständigkeit  für das Ausstellen von Sanktionen bei Sprachverletzungen. Bislang liegt diese beim Regierungskommissariat.

Die Strafen sollen bis auf 20.000 Euro steigen und bei Untätigkeit eine Ersatzvornahme durch das Land möglich sein.

D/bv/stol

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Wochenendausgabe der "Dolomiten"

stol